Der Sommer bei AOSAplus

Nach der Urlaubszeit melden wir uns zurück mit dem aktuellen Stand.

Eine wichtige Neuigkeit zuerst: Das Projekt AOSAplus wird auf Grund diverser Einsparungen in den vergangenen Monaten kostenneutral verlängert. Noch bis Ende des Jahres kann die Entwicklungsarbeit an der WHZ andauern.

Ende Juni konnten wir unseren Batterie-Oberleitungsbus (BOB) mit funktionierendem Stromabnehmersystem auf der „Langen Nacht der Wissenschaft“ an der WHZ präsentieren. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen auf diesem besonderen Gebiet der Elektromobilität zu informieren. Auch wenn der BOB noch nicht allumfänglich fertiggestellt ist, konnten wir doch den Schwerpunkt der Forschungsergebnisse mit den wesentlichen Funktionen des AOSA1 vorführen. Der LKW, der als Technologieträger für das AOSA2 dient, kam ebenfalls zum Einsatz.

Nur zwei Tage nach der „Langen Nacht der Wissenschaft“ folgte direkt die nächste Veranstaltung. Hoher Besuch hatte sich angemeldet: Die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange informierte sich selbst über das Projekt AOSAplus und die Entwicklungen. Frau Stange konnte sich selbst, durch einen Knopfdruck, davon überzeugen, dass das AOSA1 zuverlässig an der Oberleitung andrahtet. Begleitet wurden beide Ereignisse durch die Freie Presse und den MDR.

Links:

Medienservice Sachsen

Freie Presse

MDR

WHZ

Anfang Juli war das Projekt AOSAplus vertreten auf dem „Unternehmertreffen Vernetzte Mobilität“. Bei der Veranstaltung auf dem Campus der WHZ konnten sich sowohl Unternehmer als auch Schüler ebenfalls das Versuchsfahrzeug genauer anschauen und die Technik erklären lassen, diesmal jedoch ohne Vorführung.

Wartungs- und Montagehalle mit BOB

Im Nachgang nutzten wir die Zeit und unterstützten einen O-Bus-Fan bei seinen Filmarbeiten. Es soll ein Video entstehen, dass die beiden an der WHZ entwickelten automatischen Stromabnehmersysteme in Aktion zeigen wird. In den nächsten Wochen werden wir das Ergebnis an dieser Stelle vorstellen.

Ansonsten sind die Arbeiten am Fahrzeug, trotzt Urlaubszeit, vorangegangen. Gerade in den Bereichen Range Extender und Umrichter werden wir, wenn alles gut läuft, in nächster Zeit wesentliche Fortschritte machen. Diese beiden Komponenten fehlen momentan noch im Bus, um den Umbau als abgeschlossen ansehen zu können. Erst mit dem Umrichter und der entsprechenden Verkabelung wird es möglich sein, Strom aus der Oberleitung zu beziehen und damit den Bus anzutreiben beziehungsweise die HV-Batterie zu laden. Der Einbau der Komponenten wird derzeit vorbereitet. Wenn die Arbeiten am Range Extender abgeschlossen sind, steht einer Erprobungsfahrt jenseits des Campus eigentlich nichts mehr im Weg. Parallel dazu werden die letzten Softwarefunktionen getestet und implementiert. Dann soll es im Herbst heißen: Auf nach Eberswalde…

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