Konventionelle Oberleitungsbusse sind zu jedem Zeitpunkt abhängig von der Oberleitung.

Reine Elektrobusse sind zwar unabhängig von der Oberleitung, jedoch ist die Batterietechnologie noch nicht so ausgereift, wie es der moderne ÖPNV benötigt.

Das im Rahmen des Projektes AOSAplus entwickelte Fahrzeugkonzept soll die Vorteile beider Systeme vereinen – es entsteht ein Hybrid-O-Bus.

Bei einer partiellen Oberleitung können teure und wartungsintensive Komponenten entfallen, was den Kostenfaktor bei der Errichtung der notwendigen Infrastruktur positiv beeinflusst. Auf Streckenabschnitten ohne Oberleitung wird Energie aus der Batterie entnommen, die kleiner ausgelegt werden kann als bei reinen Elektrobussen. Befindet sich das Fahrzeug wieder auf einem Abschnitt mit Fahrdrähten, werden die Stromabnehmer vollautomatisch angelegt und die Energie für den Antrieb und zum Nachladen der Batterie aus dem Oberleitungsnetz bereitgestellt.